Über uns

PROSA – Projekt Schule für Alle! ist ein Projekt des Vereins Vielmehr für alle! – Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe und entstand 2012 als Initiative zur Bildungsförderung junger Menschen mit Flucht- und Migrationsbiographien. Im Vereinsbereich PROSA werden Basisbildungs- und Pflichtschulabschlusskurse entlang des PROSA-Prinzips konzipiert und umgesetzt.   

PROSA-Prinzip

PROSA baut auf drei ineinandergreifende Grundprinzipien auf:  

  • Unterricht, der die Lernenden in ihren Interessen und Bedürfnissen abholt, Selbstwirksamkeit fördert, zu kritischer Partizipation ermuntert und darauf zielt, Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen eine formale Qualifikation, den Einstieg in die Arbeitswelt und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
  • Soziale Arbeit, die PROSA-Lernende und Absolvent:innen direkt an den Kursstandorten niederschwellig und beziehungsorientiert berät und begleitet – bei Anliegen wie materieller Grundsicherung, Wohnen, Gesundheit, psychosozialen Belastungen, Tickets für den öffentlichen Verkehr, Kinderbetreuung, weiterführende Bildung und Arbeit. 
  • Nachbar:innenschafts- und Partizipationsarbeit, die Teilhabe in der Gesellschaft stärkt und Isolationserfahrungen junger Geflüchteter entgegenwirkt – durch Veranstaltungen im Café PROSA, Lernräume, das Buddy-Projekt sowie gemeinsame Aktivitäten in Theater, Film, Sport, Radio, Kultur und Bildung.   

Vielmehr für alle

Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe

Vielmehr für alle – Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe hat mit PRIMA – Projekt Integration mit allem ein Modell entwickelt, das Infrastruktur schafft die Integration ermöglicht.

Unsere Projekte verbinden:
Bildung — Arbeitsmarktintegration — soziale Netzwerke — Wohnraum — Community-Arbeit — migrationspädagogische Forschung

Dieses Zusammenspiel ermöglicht eine Integrationsarbeit, die praktisch wirkt, wissenschaftlich reflektiert wird und strukturelle Veränderungen in Institutionen ermöglicht. Integration wird dadurch nicht als Aufgabe für einzelne Gruppen verstanden, sondern als gesellschaftliche Infrastruktur – vielmehr für alle.